Julian Lennon "Cycle" & Mathieu Bitton "Darker Than Blue"

9. Februar 2018 - 7. April 2018

Die Leica Galerie Frankfurt zeigt Julian Lennons "Cycle"- Fotoreihe, sowie Mathieu Bittons "Darker Than Blue" Serie. Beide befassen sich mit fremden Kulturen und Gemeinschaften, die durch ihre fotografische Reise geehrt und dem Betrachter näher gebracht werden sollen.

Julian Lennon "Cycle"

„A glimpse through the picture window, into the Cycle of Life, of those living on the borders of the South China Sea. There’s a Circle in our lives, that keeps us going round, and with every revolution, there is something to be found. It’s the essence of the moment, it’s the understanding why, it’s the road to resolution, it’s the journey to the sky ..."


Julian Lennon, geboren in Liverpool, fand seine künstlerische Begabung zunächst in der Musik. Als Beobachter des Lebens in all seinen Formen, entwickelt Julian seinen persönlichen Ausdruck durch Medien wie Musik, Dokumentarfilm und Fotografie. Lennon zog es unter anderem nach Kenia und Äthiopien, um sich über einzigartige indigene Kulturen zu informieren und durch seine Dokumentationen gleichzeitig auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Empathie sei Lennon zufolge die Verbindung, die den Planeten zusammenhält.

Die Ausstellung „Cycle" zeigt Julian Lennons Reise durch das kulturell vielfältige Südchina. Landschaftsdarstellungen, die eine Glückseligkeit und Ruhe ausstrahlen, treffen auf Alltagsszenen der Arbeiterklasse, Seelandschaften stehen im Kontrast zu Dschungeleinblicken, Tradition gegenüber Fortschritt.
Fotografie bietet für Julian Lennon die Möglichkeit andere Kulturen zu teilen, kennenzulernen und zu schätzen.
Seit 2010 ist sein fotografisches Werk in mehreren Ausstellungen in den USA, Europa und Asien zu sehen.

 

Mathieu Bitton "Darker Than Blue"

„When I look at these pictures now, they feel like they were taken through a time machine, or a lucid dream, carrying every sensation and nuancehyper realistic contrasts - only my Leica cameras can capture."


Mathieu Bitton, geboren in Paris, verspürte schon immer eine Leidenschaft für Soul, R&B und Jazz Musik. Fasziniert von der Ästhetik seiner gesammelten Albumcover, zog Bitton zunächst nach L.A., um Teil des Musikbusiness zu werden. Nach Beenden eines Journalismus-Studiums in New York, arbeitete er in Design & Concept Firmen, bis er schlussendlich seinem Ziel näherkommt und erste Albumcover für Plattenfirmen gestaltet, die u.a. Stevie Wonder und James Brown unter Vertrag hatten. Den großen Durchbruch als Art Director und Designer erlangte er schließlich durch die Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino.
Seine Leidenschaft für Kunst und Fotografie wuchs immer mehr und Bitton entwickelt sich zu einem begeisterten Leica Fotografen.

Die Ausstellung „Darker Than Blue" ist an seine Passion zur Jazz & Soul Musik angelehnt. Der Titel bezieht sich auf den Songtext „We People Who Are Darker Than Blue" von Curtis Mayfield aus dem Jahr 1970. Bitton faszinierte dessen Tiefe und Symbolik und reflektiert dieses Paradoxon der Hoffnung und des Kampfes um die Bürgerrechte in seiner Fotografie.
Er definiert seine Arbeit als Artefakt, das die Geschichte der dunkelhäutigen Gemeinschaft ehrt und eine reiche und schöne Kultur zeigt.