Alex Webb

*5. Mai 1952, San Francisco, USA

Alex Webb interessierte sich während seiner Schulzeit für Fotografie und besuchte 1972 die Apeiron Workshops in Millerton, New York. Er studierte Geschichte und Literaturwissenschaft an der Harvard University und studierte gleichzeitig Fotografie am Carpenter Center for the Visual Arts.

1974 begann er als professioneller Fotojournalist zu arbeiten und wurde 1976 festes Mitglied der Agentur Magnum Photos. Mitte der 1970er Jahre fotografierte Webb im amerikanischen Süden das Kleinstadtleben in Schwarz-Weiß. Er begann auch in der Karibik und in Mexiko zu arbeiten. Im Jahr 1978 fing er an in Farbe zu fotografieren, wie er es auch weiterhin tat. 

1986 erhielt Webb ein New York Foundation of the Arts Stipendium, 1990 ein National Endowment for Arts Fellowship, 1998 einen Hasselblad Foundation Grant und 2007 ein Guggenheim Fellowship.

1988 gewann er den Leopold Godowsky Color Photography Award, die Leica Medaille of Excellence im Jahr 2000 und den David Octavius ​​Hill Award im Jahr 2002. Seine Fotografien waren Gegenstand von Artikeln in der Kunst in Amerika und der modernen Fotografie. Er hat in den Vereinigten Staaten und Europa ausgestellt, in Museen wie dem Walker Art Center, dem Museum of Photographic Arts, dem International Center of Photography, dem High Museum of Art, dem Museum of Contemporary Art, San Diego und dem Whitney Museum der amerikanischen Kunst.

Alex Webb hat 16 Fotobücher veröffentlicht, darunter The Suffering of Light, ein Übersichtsbuch über 30 Jahre seiner Farbfotografie. Er ist in Museen weltweit ausgestellt, darunter das Whitney Museum of American Art, NY, das High Museum of Art in Atlanta und das Museum of Fine Arts in Boston. Seine Arbeiten erschienen im New York Times Magazine, National Geographic und anderen Publikationen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Guggenheim-Stipendium im Jahr 2007. Seine jüngsten Bücher sind La Calle: Fotografien aus Mexiko und die Zusammenarbeit Slant Rhymes mit Rebecca Norris Webb.