Werner Bischof "Pictures"

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Der Schweizer Magnum-Fotograf Werner Bischof (1916- 1954) gilt als Klassiker der... mehr
Produktinformationen "Werner Bischof "Pictures""

Der Schweizer Magnum-Fotograf Werner Bischof (1916- 1954) gilt als Klassiker der Schwarzweissfotografie. Sein Werk wurde in den Bildmagazinen Du, Life, und Paris-Match publiziert und setzte neue Maßstäbe für Qualität und gleichzeitig menschliches Engagement. Das Bild des Flötenspieler aus Peru, kurz vor Bischofs Unfalltod in den Anden entstanden, gilt als eine der populärsten Schweizer Fotografien überhaupt. Dieses neue Buch will einer jungen, kulturell interessierten Generation, der der Name Bischof nicht wirklich ein Begriff ist, einen bedeutenden Schweizer Fotografen vorstellen und einer mittleren und älteren Generation Bilder zeigen, die nicht einmal Bischof-Kennern vertraut sind. Auch neue Seiten gibt es zu entdecken: die damals neue Farbfotografie mit verblüffend aktuell wirkenden Aufnahmen - eine eigene Bildwelt im Spannungsfeld zwischen Kunst und Reportage.

Das gebundene Buch umfasst 463 Seiten und stellt einen der herausragenden Fotografen des 20. Jahrhunderts vor.

Werner Bischof *26. April 1916 in Zürich, Schweiz | †16. Mai 1954 in Trujillo, Peru Werner Bischof fand über sein Studium an der Kunstgewerbeschule in Zürich den Weg zur Fotografie. Als Schüler von Hans Finsler, der als Pionier der Neuen Sachlichkeit galt, erlernte er das technische und gestalterische Handwerk eines Fotografen. In seinen frühen Arbeiten komponierte Bischof mit sorgfältiger Auswahl von Form, Licht und Schatten Abbilder vielzähliger Objekte. Studien wie das Bild „Sitzender Frauenakt“ unterstreichen durch die Betonung der Form seine gestalterische Neigung. Diesen künstlerischen Fokus behielt er nach Beendigung der Kunstgewerbeschule 1936 und der Rekrutenschule zunächst bei, um als selbstständiger Mode- und Werbefotograf tätig zu sein. Wenig später fand er 1942 durch Arnold Kübler, der Gründer der schweizerischen Zeitschrift Du , zur Reportagefotografie. Das Ende des Krieges erlaubte es Bischof Aufträge und Reisen durch Europa zwischen 1945 und 1949 vor allem nach Deutschland, Italien, Griechenland und Ungarn anzutreten. In England publizierte er für Picture Post , Illustrated und Observer . Im gleichen Jahr wurde er als erster Schweizer Fotograf von der Fotoagentur Magnum Photos aufgenommen. Magnum schickte ihn 1951 nach Indien, um eine Bildgeschichte für das LIFE Magazine über den „Hunger in Indien“ zu schießen, die ihm seinen ersten internationalen Erfolg einbrachte. Alsbald zog es ihn weiter nach Japan, Korea, China und Indochina, wo er Menschen und Landschaften in nachhaltig eindrucksvollen Bildern festhielt. Das Bild der „Shintopriester im Meiji Tempel in Japan“, beschreibt Bischofs Gespür für poetische stimmungsvolle Szenen. Nach zweijähriger Abwesenheit kehrte er Ende 1952 in die Schweiz zurück. Ein Jahr später folgt der Aufbruch in die USA. Durch lukrative Aufträge schuf er Rücklagen für seine lang ersehnte Reise durch Mittel- und Südamerika. Nur wenige Tage vor seinem tödlichen Autounfall am 16.05.1954 entstand das weltberühmte Bild des Flötenspielers, das das Leben und Werk des Fotografen versinnbildlicht: In harmonischer Symmetrie zeigt sich der flötenspielende Junge, wie er mit einem Beutel beladen an einer Schlucht entlang schreitet.    ... mehr

Werner Bischof - Hommage an Werner Bischof 04.04.2014 - 28.06.2014 Zu Ehren seines 60sten Todestag (16. Mai) werden Fotografien des Schweizer Magnum Fotografen Werner Bischof gezeigt, die seine Reisen durch Europa, Asien und Amerika dokumentieren. Zur Fotografie kam Bischof durch seinen Besuch der Kunstgewerbe Schule in Zürich ab 1932. In den ersten Jahren widmete er sich der Sachfotografie und experimentierte mit Licht und Schatten. Sein geschulter Blick und sein Drang zur Formenästhetik machten es ihm Anfangs schwer sich auf den Bereich der Dokumentarfotografie einzulassen, in der der Mensch sein zentrales Sujet darstellte. Doch gerade die Kombination aus technischen Gestaltungprinzipien und sein sensibles Gespür für feinfühlige Kompositionen befähigten ihn dazu sich auch auf diesem Gebiet zu etablieren und sind charakteristisch für sein Lebenswerk. So schuf Bischof Ikonen wie das berühmte Bild des peruanischen Flötenspielers, das der Shintopriester im verschneiten Hof des Meiji Tempel und jenes der lauernden Pressefotografen in Korea Bischofs Fotografien stehen für das Authentische und Menschliche. Die stilistischen Vermengung von künstlerischen Elementen eingebettet in Reportagethemen machen seine Arbeiten zu ganz besonderen Wegweisern der Fotografie.... mehr

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