Thomas Hoepker "Wanderlust"

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Produktinformationen "Thomas Hoepker "Wanderlust""

Die besten Fotobücher reißen uns aus unserer vertrauten Umgebung und schicken uns auf die Reise an entlegene Orte. Das gilt besonders für diesen beeindruckenden Band, eine Retrospektive des breit gefächerten Werks von Thomas Hoepker. 60 Jahre umfassend, ist Wanderlust eine spektakuläre Zusammenschau der Arbeiten dieses Fotojournalisten und ehemaligen Präsidenten der Fotoagentur Magnum. Hoepkers beachtenswerter Erfolg als Chronist des Weltgeschehens schlägt sich in einem beispiellosen Bildarchiv nieder: Begebenheiten von globaler Bedeutung sind darin mit derselben Souveränität festgehalten wie verblüffende Realitäten des Alltags. Dieses Buch macht den Leser zum Augenzeugen so weltbestimmender Ereignisse wie dem Kalten Krieg, dem Fall der Berliner Mauer und dem 11. September. Sie alle haben sich auch durch Hoepkers aufrüttelnde Bilder in unser kollektives Bewusstsein eingebrannt.

 

Hardcover mit Schutzumschlag, 24 x 32 cm, 304 Seiten

ca. 275 Farb- und Duplex-Fotografien

ISBN: 978-3-8327-9852-9

Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch, Französisch

Thomas Hoepker *10. Juni 1936 in München Das Geschenk einer Plattenkamera macht es Thomas Hoepker möglich bereits zu Schulzeiten Fotografien von Lehrern und Schulkameraden anzufertigen, die er direkt an sie verkaufen konnte. Nach seiner Schulzeit, die ihn über Stuttgart und zum Abitur nach Hamburg führt, beginnt er zunächst sein Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in München und Göttingen. Zu dieser Zeit nimmt er an Fotowettbewerben teil und erringt zweimal einen Preis bei Jugend photographiert auf der Photokina. Sein Studium hängt er aufgrund seiner Liebe zur Fotografie an den Nagel. Ab 1959 arbeitet er regelmäßig für Zeitschriften und Jahrbüchern. Seine Bildgeschichten erscheinen in Magazinen wie der Münchner Illustrierten , twen und Kristall, bis er schließlich von Henri Nannen und Rolf Gillhausen 1964 beim Stern engagiert wird. Die Fotoagentur Magnum Photos beginnt bereits ab 1964 Hoepkers Bilder zu archivieren und um seine Gunst zu werben. 1974 wird er als erster Fotograf mit seiner damaligen Frau (Stern Journalistin Eva Windmöller) in die damalige DDR akkreditiert, um das dortige Leben der Bürger zu dokumentieren. Als Stern -Korrespondenten zieht es beide 1976 nach New York. Zwischen 1978 und 1981 arbeitet Hoepker als Direktor für die amerikanische Ausgabe des Geo -Magazins. Nach diesen Jahren zieht es ihn erneut zum Stern nach Hamburg, wo er von 1987 bis 1989 Art Director ist. Er wird nun endlich volles Mitglied bei Magnum Photos . Spezialisiert ist Hoepker auf Reportage und sozialdokumentarische Themen. Neben des Kulturpreises, den er 1968 von der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhält, bekommt er 1999 vom Deutschen Ministerium für Entwicklungshilfe einen Preis für den Dokumentarfilm „Tod im Maisfeld“ verliehen, den er gemeinsam mit seiner zweiten Frau Christine Kruchen in Guatemala gedreht hat. Von 2003 bis 2006 übernimmt er das Präsidentenamt von Magnum Photos . Seine Fotografien werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national als auch international gezeigt und sind Teil von privaten und musealen Sammlungen. Aufgrund seiner herausragenden Fotografien über Jahrzehnte lang und seiner Wertschätzung von Leica-Kameras, erhält er 2014 den Leica Hall of Fame Award .        ... mehr

Legenden erleben - Meilensteine der Leica-Fotografie 27.03.2015 - 30.05.2015 Kaum ein anderer Fotoapparat hat im letzten Jahrhundert einen vergleichbaren Status erlangt wie die Leica Kamera. Unter ihren Fotografen befinden sich Legenden, deren einzigartige Aufnahmen sich in das Gedächtnis der Betrachter gebrannt haben. In Anlehnung an die Ausstellung „Augen Auf! 100 Jahre Leica Fotografie“, die ab Mitte März im Fotografie Forum Frankfurt zu sehen ist, zeigt die Leica Galerie Werke von ausgewählten Fotografen, die Teil der 100-jährigen Retrospektive sind. So unterschiedlich die fotografischen Positionen dieser Bilderschau sind, verbindet sie etwas ganz Wesentliches: Die Leica. Innerhalb der Geschichte der Fotografie markierte die Erfindung der portablen Leica einen Umbruch. Fotografen konnten aufgrund der handlichen Größe spontaner agieren und teilweise auch unbemerkt Momente in prekären Situationen festhalten. Die Gestaltungsvielfalt drückt sich auch durch die lichtstarken Objektive aus, deren Bildresultate oft meisterhaften Status erlangten: Sei es eine romantische Szene im Seitenspiegel eines Autos, wie jene von Elliott Erwitt abgelichtet oder eine Aufnahme von Thomas Hoepker , die Willy Brandt entspannt im Bademantel am Strand sitzend, zeigt. Auch der Handstand von Hans Prignitz auf dem Hamburger Michel, festgehalten von Jürgen Schadeberg , beschreibt eindrucksvoll wie ein technisches Meisterwerk eine Symbiose mit dem Fotografen eingehen kann. Sie alle erzählen Geschichten und tragen somit einen Teil zur Leica Historie bei. Die „Leica“ ist nicht nur eine Kombination aus innovativer Technik und robuster Materie, vielmehr verleiht sie dem eigenen Lebensgefühl Ausdruck, das sich in den Fotografien widerspiegelt.... mehr

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