Thomas Hoepker "Heartland"

Thomas Hoepker "Heartland"
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  • 978-3-9418-2545-1
An American Road Trip in 1963 - Texte von Hans-Michael Koetzle und Thomas Hoepker Es... mehr
Produktinformationen "Thomas Hoepker "Heartland""

An American Road Trip in 1963 - Texte von Hans-Michael Koetzle und Thomas Hoepker

Es klingt aus heutiger Sicht wie ein Märchen, wenn Thomas Hoepker erzählt, wie seine große Amerika-Reportage ihren Anfang genommen hat.
„Hätten Sie Lust, Amerika zu entdecken?“, habe Chefredakteur Horst Mahnke eines Tages gefragt. „Wir saßen im Konferenzraum von Kristall, einer alle vierzehn Tage in Hamburg erscheinenden illustrierten Zeitschrift. ‚Sicher, sagten wir. Aber was genau sollen wir dort machen?’ – ‚Ich denke’, so Mahnke, ‚Sie fliegen nach New York, mieten sich einen Wagen, fahren Richtung Westen bis zum Pazifik und nehmen dann eine andere Route zurück. Und unterwegs machen Sie Fotos und schreiben über das, was Sie gesehen haben. Keine Zeitvorgabe.’ Das knappe Briefing gefiel uns, und wir nickten. Das war 1963, und ich war 27.“
Insgesamt 26 785 Autokilometer hätten Hoepker und Winter zurückgelegt, so Chefredakteur Mahnke, der im Editorial zu Heft 8/1964 den USA-kritischen Tenor der Serie insgesamt vorwegnahm: „Sie sahen weit hinter die Wolkenkratzer von Manhattan, deren eindrucksvolle Silhouette von vielen Europäern immer noch für typisch amerikanisch gehalten wird. Und sie fanden abseits des Postkarten-Amerikas einige Wahrheiten, von denen ich denke, dass es gut ist, wenn wir sie zur Kenntnis nehmen. Es sind, glaube ich, ein paar schockierende Wahrheiten darunter, und der legendäre ‚American way of life’ sieht im Lichte dieser Wahrheiten nicht mehr ganz so sieghaft strahlend aus, wie man ihn sich im allgemeinen vorstellt.“
In seinen Anmerkungen zu der Reportage schreibt Hans-Michael Koetzle:

Hoepkers Amerika-Bericht bleibt ein Musterbeispiel für engagierten Fotojournalismus, für eine persönlich aufgefasste Reportage, für berichtende Fotografie auf höchstem formal-ästhetischem Niveau. „Heartland“ steht für ein Stück Fotogeschichte – und erweist sich gleichzeitig als auf beklemmende Weise aktuell.

 

 

Hardcover, 24 x 21,6 cm, 84 Seiten

 

68 Triton- und 8 Farbabbildungen

 

ISBN: 978-3-9418-2545-1

 

Mehrsprachige Ausgabe: Deutsch, Englisch

Booksigning mit Thomas Hoepker Am 5. Januar 2019 ab 14:00 Uhr Wir laden Sie recht herzlich zu einem Booksigning mit dem Fotografen Thomas Hoepker ein. Wann? Am 5.01.2019, ab 14:00 Uhr Das Geschenk einer Plattenkamera macht es Thomas Hoepker möglich bereits zu Schulzeiten Fotografien von Lehrern und Schulkameraden anzufertigen, die er direkt an sie verkaufen konnte. Nach seiner Schulzeit, die ihn über Stuttgart und zum Abitur nach Hamburg führt, beginnt er zunächst sein Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in München und Göttingen. Zu dieser Zeit nimmt er an Fotowettbewerben teil und erringt zweimal einen Preis bei Jugend photographiert auf der Photokina. Sein Studium hängt er aufgrund seiner Liebe zur Fotografie an den Nagel. Ab 1959 arbeitet er regelmäßig für Zeitschriften und Jahrbüchern. Seine Bildgeschichten erscheinen in Magazinen wie der Münchner Illustrierten , twen und Kristall, bis er schließlich von Henri Nannen und Rolf Gillhausen 1964 beim Stern engagiert wird. Die Fotoagentur Magnum Photos beginnt bereits ab 1964 Hoepkers Bilder zu archivieren und um seine Gunst zu werben. 1974 wird er als erster Fotograf mit seiner damaligen Frau (Stern Journalistin Eva Windmöller) in die damalige DDR akkreditiert, um das dortige Leben der Bürger zu dokumentieren. Als Stern -Korrespondenten zieht es beide 1976 nach New York. Zwischen 1978 und 1981 arbeitet Hoepker als Direktor für die amerikanische Ausgabe des Geo -Magazins. Nach diesen Jahren zieht es ihn erneut zum Stern nach Hamburg, wo er von 1987 bis 1989 Art Director ist. Er wird nun endlich volles Mitglied bei Magnum Photos . Spezialisiert ist Hoepker auf Reportage und sozialdokumentarische Themen. Neben des Kulturpreises, den er 1968 von der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhält, bekommt er 1999 vom Deutschen Ministerium für Entwicklungshilfe einen Preis für den Dokumentarfilm „Tod im Maisfeld“ verliehen, den er gemeinsam mit seiner zweiten Frau Christine Kruchen in Guatemala gedreht hat. Von 2003 bis 2006 übernimmt er das Präsidentenamt von Magnum Photos . Seine Fotografien werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national als auch international gezeigt und sind Teil von privaten und musealen Sammlungen. Aufgrund seiner herausragenden Fotografien über Jahrzehnte lang und seiner Wertschätzung von Leica-Kameras, erhält er 2014 den Leica Hall of Fame Award .... mehr

Booksigning mit Thomas Hoepker 5. Januar 2019 ab 14:00 Uhr Wir laden Sie recht herzlich zu einem Booksigning am 5.01.2019 ab 14:00 Uhr mit dem Fotografen Thomas Hoepker ein. Das Geschenk einer Plattenkamera macht es Thomas Hoepker möglich bereits zu Schulzeiten Fotografien von Lehrern und Schulkameraden anzufertigen, die er direkt an sie verkaufen konnte. Nach seiner Schulzeit, die ihn über Stuttgart und zum Abitur nach Hamburg führt, beginnt er zunächst sein Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in München und Göttingen. Zu dieser Zeit nimmt er an Fotowettbewerben teil und erringt zweimal einen Preis bei Jugend photographiert auf der Photokina. Sein Studium hängt er aufgrund seiner Liebe zur Fotografie an den Nagel. Ab 1959 arbeitet er regelmäßig für Zeitschriften und Jahrbüchern. Seine Bildgeschichten erscheinen in Magazinen wie der Münchner Illustrierten , twen und Kristall, bis er schließlich von Henri Nannen und Rolf Gillhausen 1964 beim Stern engagiert wird. Die Fotoagentur Magnum Photos beginnt bereits ab 1964 Hoepkers Bilder zu archivieren und um seine Gunst zu werben. 1974 wird er als erster Fotograf mit seiner damaligen Frau (Stern Journalistin Eva Windmöller) in die damalige DDR akkreditiert, um das dortige Leben der Bürger zu dokumentieren. Als Stern -Korrespondenten zieht es beide 1976 nach New York. Zwischen 1978 und 1981 arbeitet Hoepker als Direktor für die amerikanische Ausgabe des Geo -Magazins. Nach diesen Jahren zieht es ihn erneut zum Stern nach Hamburg, wo er von 1987 bis 1989 Art Director ist. Er wird nun endlich volles Mitglied bei Magnum Photos . Spezialisiert ist Hoepker auf Reportage und sozialdokumentarische Themen. Neben des Kulturpreises, den er 1968 von der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhält, bekommt er 1999 vom Deutschen Ministerium für Entwicklungshilfe einen Preis für den Dokumentarfilm „Tod im Maisfeld“ verliehen, den er gemeinsam mit seiner zweiten Frau Christine Kruchen in Guatemala gedreht hat. Von 2003 bis 2006 übernimmt er das Präsidentenamt von Magnum Photos . Seine Fotografien werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national als auch international gezeigt und sind Teil von privaten und musealen Sammlungen. Aufgrund seiner herausragenden Fotografien über Jahrzehnte lang und seiner Wertschätzung von Leica-Kameras, erhält er 2014 den Leica Hall of Fame Award .... mehr

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